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Favicon: warum ein einziges Icon so viele Größen und Formate braucht

Ein Favicon muss an mehreren Stellen gleichzeitig funktionieren: im Browser-Tab, bei Lesezeichen, auf dem iOS-Startbildschirm und als Icon einer installierten Web-App auf Android — und jeder dieser Orte verlangt sein eigenes Dateiformat und seine eigene Größe.

Windows-Kacheln: ein fast vergessenes Kapitel

Vor site.webmanifest gab es bereits einen Windows-eigenen Mechanismus: <meta name="msapplication-TileColor"> und eine browserconfig.xml-Datei steuerten Farbe und Icon der Kachel, wenn eine Seite unter Windows 8/10 an den Startbildschirm angeheftet wurde. Microsoft Edge und der Internet Explorer lasen diese Angaben aus; moderne Browser ignorieren browserconfig.xml inzwischen weitgehend, weshalb sie heute nur noch selten aktiv gepflegt wird.

Die Rolle der <link>-Tags in <head>

Jedes Icon-Format wird mit einem eigenen <link rel="icon">- oder <link rel="apple-touch-icon">-Tag samt sizes-Attribut eingebunden, damit der Browser aus dem angebotenen Satz die passende Größe für den jeweiligen Kontext wählt.

Das Web App Manifest für PWAs

Progressive Web-Apps benötigen zusätzlich eine Datei site.webmanifest mit einer Liste von Icons in verschiedenen Größen im JSON-Format, dazu Name und Theme-Farbe — genau von dort holt sich Android das Icon für die Startbildschirm-Kachel, wenn eine Website als App installiert wird.

Wofür das gebraucht wird

  • Einen vollständigen Satz an Icons in den benötigten Größen aus einem einzigen Ausgangsbild generieren.
  • Fertigen HTML-Code der <link>-Tags zum Einfügen in <head> erhalten.
  • Sicherstellen, dass die Website beim Hinzufügen zum Startbildschirm eines Mobilgeräts korrekt aussieht.
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