Deutsche Titel und Beschreibungen sind im Schnitt länger als ihre englischen Gegenstücke — zusammengesetzte Substantive wie „Suchmaschinenoptimierung" lassen sich schlecht mittendrin abschneiden. Das macht die Zeichenbegrenzung von Meta-Tags zu einem praktischen, nicht nur theoretischen Problem.
Meta description ist ein Vorschlag, keine Vorgabe
Das Tag <meta name="description"> schlägt der Suchmaschine einen Text für den Snippet vor. Google ignoriert diesen Vorschlag jedoch häufig und baut den Snippet stattdessen aus einem Ausschnitt des Seiteninhalts, wenn dieser als relevanter für die Suchanfrage eingestuft wird.
Open Graph und der eigene Tag-Satz von Twitter
Die Tags og:title, og:description und og:image gehören zum Open-Graph-Protokoll, das ursprünglich von Facebook eingeführt wurde und heute auch von WhatsApp, Telegram und LinkedIn gelesen wird. Twitter (X) verwendet dagegen einen eigenen Satz — twitter:card, twitter:title — und greift nur dann auf Open-Graph-Werte zurück, wenn die eigenen Tags fehlen.
hreflang: mehrsprachige Versionen korrekt verknüpfen
Eine Website mit mehreren Sprachversionen — wie diese hier, bei der Ukrainisch auf der Wurzel-URL liegt und jede andere Sprache ein URL-Präfix erhält — sollte ihre Seiten über <link rel="alternate" hreflang="de" href="...">-Tags verknüpfen (eines je Sprache, plus ein x-default). Ohne hreflang kann eine Suchmaschine Besuchern die falsche Sprachversion zeigen oder Übersetzungen fälschlich als Duplikate einstufen.
Wofür das gebraucht wird
- Einen vollständigen Satz an Meta-Tags (SEO, Open Graph, Twitter Card) für eine neue Seite in einem Durchgang generieren.
- Prüfen, ob ein langer deutscher Titel in der Vorschaukarte nicht mitten im Wort abgeschnitten wird.
- Verstehen, warum der von Google angezeigte Snippet vom Text der meta description abweicht.
Bildgröße bei Twitter Card
Für den Kartentyp summary_large_image wird ein Bild von rund 1200×630 Pixeln empfohlen; weicht das Seitenverhältnis stark ab, wird das Bild entweder ungünstig zugeschnitten oder Twitter fällt still auf das kleinere summary-Layout zurück. Open Graph verzeiht Abweichungen eher, aber das empfohlene Seitenverhältnis sorgt für ein konsistentes Bild über alle Plattformen hinweg.