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Sitemap.xml generieren: wie man automatisch eine Sitemap erstellt

Sitemap.xml für jede neue Seite von Hand zu schreiben, ist eine Routineaufgabe, die sich lohnt zu automatisieren, indem man die Datei aus einer einfachen Liste von URLs der Website erzeugt.

Welche Felder wirklich zählen

Das Tag <loc> mit der absoluten Adresse der Seite ist das einzige Pflichtfeld. <lastmod> lohnt sich präzise zu pflegen, da Google es tatsächlich zur Priorisierung erneuten Crawlings heranzieht — anders als <priority> und <changefreq>, die die Suchmaschine nach eigener Aussage größtenteils ignoriert.

de-DE, de-AT, de-CH: eine Sprache, drei Varianten

Schweizer Hochdeutsch verzichtet traditionell auf das ß und schreibt stattdessen "ss", und auch sonst gibt es genug Unterschiede zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz, dass mehrsprachige Sitemaps oft hreflang="de-DE", de-AT und de-CH getrennt deklarieren und über xhtml:link rel="alternate" miteinander verknüpfen.

Absolute URLs und das Escapen von Sonderzeichen

Jede Adresse im Sitemap muss absolut sein (mit Protokoll und Domain), und Zeichen wie das kaufmännische Und müssen als XML-Entität geschrieben werden (&amp;) — sonst ist die Datei kein gültiges XML mehr, und die Suchmaschine kann die gesamte Datei verwerfen statt nur den fehlerhaften Eintrag zu ignorieren.

Wofür man das braucht

  • Aus einer Liste von URLs ein korrektes sitemap.xml erstellen, ohne XML von Hand zu schreiben.
  • Formatierungsfehler vermeiden, wegen derer die Suchmaschine die gesamte Datei ablehnt.
  • Die Datei nach dem Hinzufügen neuer Seiten neu erzeugen, statt das Markup manuell zu bearbeiten.

TT.MM.JJJJ ist kein gültiges lastmod

Wer ein Datum im deutschen Alltagsformat wie 21.08.2026 direkt in <lastmod> einträgt, erzeugt ein ungültiges Sitemap — die Spezifikation verlangt das W3C-Datetime-Format, also 2026-08-21 oder mit Uhrzeit 2026-08-21T14:00:00+02:00. Ein Generator, der Daten automatisch formatiert, macht diese Verwechslung überflüssig.

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