Sitemap.xml ist eine XML-Datei mit der Liste der URLs einer Website, die Suchmaschinen helfen soll, Seiten schneller zu finden — besonders solche mit wenigen internen Links oder kürzlich hinzugefügte.
Dateistruktur und Pflicht-Tags
Jede URL wird durch ein <url>-Element mit dem Pflichtkind <loc> (Seitenadresse) sowie den optionalen <lastmod>, <changefreq> und <priority> beschrieben. Das Protokoll begrenzt eine Datei auf 50.000 URLs und 50 MB unkomprimiert.
TT.MM.JJJJ ist der häufigste lastmod-Fehler
Wer <lastmod> von Hand pflegt und dabei das im Alltag übliche deutsche Datumsformat wie 21.08.2026 einträgt, erzeugt einen Validierungsfehler — die Spezifikation verlangt das W3C-Datetime-Format (2026-08-21), das Tag und Monat in umgekehrter Reihenfolge zum deutschen Sprachgebrauch schreibt.
Mehrere Sitemaps und die Index-Datei
Wenn mehr URLs vorhanden sind, als eine einzelne Datei zulässt, kommt eine Index-Datei sitemapindex zum Einsatz, die auf mehrere einzelne Sitemap-Dateien verweist. Das ist gängige Praxis bei großen Websites mit Zehntausenden Seiten.
Wofür man das braucht
- Die XML-Struktur eines Sitemaps prüfen, bevor sie an die Google Search Console übermittelt wird.
- Sicherstellen, dass die Datei die Protokollgrenzen bei URL-Anzahl oder Größe nicht überschreitet.
- Defekte oder doppelte Links in einer großen Sitemap-Datei finden.
Im Sitemap zu stehen garantiert keine Indexierung
Ein gültiges Sitemap sagt einem Crawler nur, wo er nachsehen soll — es ist eine Liste von Kandidaten, kein Befehl. Google entscheidet eigenständig, ob eine URL indexierungswürdig ist, basierend auf Inhaltsqualität, Duplikaten und anderen Signalen, die ein Validator nicht prüfen kann.